Die Zukunft des Wohnens im Salzkammergut
Seit März 2024 widmen sich RURASMUS-Studierende einem brennenden Thema: der Zukunft des Wohnens im Salzkammergut. Sechs internationale Studierende sind für mehrere Monate in die Kulturhauptstadt-Gemeinden Bad Ischl, Ebensee, Gosau und St. Konrad in Oberösterreich sowie Bad Mitterndorf und Grundlsee in der Steiermark gezogen, um Ansätze und Innovationen rund um das Wohnen in der Region zu entwickeln. Ihr Ziel ist es, tief in die lokalen Identitäten einzutauchen und Lösungen für die aktuellen Herausforderungen im Bereich des Wohnens zu erarbeiten. Darüber hinaus besuchen Forschungsgruppen der Hochschule Coburg die Gemeinden Altmünster und Steinbach am Attersee. Jede teilnehmende Gemeinde hat im Vorfeld gemeinsam mit dem RURASMUS-Forschungsinstitut ihre spezifische Forschungsaufgabe definiert. Es geht um die Leistbarkeit des Wohnens, um das Teilen von Ressourcen, um Leerstand und um das Neudenken klassischer Wohnformen – für jene, die schon da sind, und für jene, die noch kommen werden. Die Schlusspräsentationen in Anwesenheit der Bürgermeister:innen, Vertreter:innen der Universitäten und des RURASMUS-Forschungsinstituts findet am 30. Juni 2024 in Bad Ischl statt. Uhrzeit und Ort werden noch bekannt gegeben.Frische Perspektiven für die ländliche Entwicklung
„Das Aufs-Land-Semester im Rahmen von RURASMUS bietet den teilnehmenden Studierenden eine einzigartige Lernerfahrung im Rahmen ihrer Hochschulausbildung und ist gleichzeitig ein wertvoller Impuls für die Entwicklung der Gemeinden“, so Isabel Stumfol vom RURASMUS-Forschungsinstitut. Die Vorständin ist im Salzkammergut aufgewachsen. Im Austausch mit Einheimischen und Expert:innen bringen die Studierenden unterschiedlicher Disziplinen frische Perspektiven und innovative Ideen in die Debatte über das zukünftige Wohnen im ländlichen Raum ein. Die Forschungsarbeiten werden von ihrer jeweiligen Universität und vom RURASMUS-Forschungsinstitut begleitet. „Die Forschungsergebnisse bieten nicht nur lokal anwendbare Lösungen, sondern liefern auch übertragbare Antworten“, ist Roland Gruber vom RURASMUS-Forschungsinstitut überzeugt. „Unser Ziel ist es, die Lebensqualität und Nachhaltigkeit in den Gemeinden zu verbessern und damit gleichzeitig einen zukunftsgerichteten Transformationsprozess des ruralen Raumes in Europa zu fördern“, so Gruber abschließend.– erschienen im KOMMUNAL
Acht Kulturhauptstadt-Gemeinden sind Teil des RURASMUS-Projekts mit dem Schwerpunkt „Wohnen der Zukunft“: Altmünster, Bad Ischl, Bad Mitterndorf, Ebensee, Gosau, Grundlsee, Steinbach am Attersee und St. Konrad. Internationale Studierende arbeiten an spezifischen Fragestellungen etwa zu Leerstand, Mehrgenerationen-Wohnen, leistbarem Wohnen etc.


