Die positive Entwicklung der 2026er-Vorschüsse auf die Gemeinde-Ertragsanteile (vor Abzug der Gemeinde-BZ-Mittel sowie der Umlagen und Beiträge durch die Länder!) setzt sich auch im Juli fort. Gemäß den aktuellen Zahlen des Finanzministeriums im Vergleich mit dem Juli 2025 steigen die Juli-Vorschüsse bei den Gemeinden ohne Wien mit 5,4 Prozent im Plus (Wien +7,4%). Für die gegenständlichen Vorschüsse relevant ist das Mai-2026-Aufkommen an gemeinschaftlichen Bundesabgaben. Hauptgründe für die aktuell sehr positive Entwicklung sind eine derzeit sehr dynamische Umsatzsteuer und auch steigende Kest II Einnahmen aufgrund der gestiegenen Zinsen.

Wiener Vorschüsse durch Grunderwerbsteuer gepusht
Das bundesländer- und monatsweise Ergebnis der Grunderwerbsteuer (die zu knapp 94 Prozent den Gemeinden zukommt und nach dem örtlichen Aufkommen dem jeweiligen Ertragsanteile-Landestopf zugeschlagen wird) führt auch diesmal wieder zu länderweise sehr unterschiedlichen Entwicklungen bei den aktuellen Vorschüssen, die spätestens bis zum 23. des Monats durch die Länder an die Gemeinden zu überweisen sind. Während der Anstieg der Grunderwerbsteuer (österreichweit rund 15 Prozent im Plus) aufgrund eines Nachholeffekts gegenüber dem Vorjahr in Salzburg deutlich negativ ausfiel, legte das örtliche Aufkommen der Grunderwerbsteuer in Wien um ein Drittel gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Infolgedessen verzeichnen die aktuellen Vorschüsse auf die Salzburger Gemeinde-Ertragsanteile mit 2,5 Prozent das schwächste länderweise Ergebnis, während die Wiener Juli-2026-Vorschüsse mit +7,4 Prozent das beste monatsweise Ergebnis erzielen.





