Gemäß den aktuellen Zahlen des Finanzministeriums im Vergleich mit dem September 2025 steigen die September-2026-Vorschüsse bei den Gemeinden ohne Wien um 5,4 Prozent (Wien 7,4%). Für die gegenständlichen Vorschüsse relevant ist das Juli-2026-Aufkommen an gemeinschaftlichen Bundesabgaben. Rund die Hälfte des Zuwachses ergibt sich durch die Dynamik der Grunderwerbsteuer, der übrige Teil vor allem durch die Entwicklung der Kapitalertragsteuer auf Zinsen.

Vorschüsse der Gemeinde Wien mit höchstem Zuwachs
Das bundesländer- und monatsweise Ergebnis der Grunderwerbsteuer (die zu knapp 94 Prozent den Gemeinden zukommt und nach dem örtlichen Aufkommen dem jeweiligen Ertragsanteile-Landestopf zugeschlagen wird) führt auch diesmal wieder zu länderweise unterschiedlichen Entwicklungen bei den aktuellen Vorschüssen, die spätestens bis zum 23. des Monats durch die Länder an die Gemeinden zu überweisen sind. Die Grunderwerbsteuer legte im Monatsvergleich mit dem Juli-Ergebnisse 2025 aktuell um fast ein Viertel zu. Während der Anstieg der Grunderwerbsteuer gegenüber dem Vorjahr im Burgenland nur 2 Prozent betrug, legte das örtliche Aufkommen der Grunderwerbsteuer in Wien um über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat 2025 zu. Infolgedessen verzeichnen die aktuellen Vorschüsse auf die burgenländischen Gemeinde-Ertragsanteile mit 3,1 Prozent das schwächste länderweise Ergebnis, während die Wiener September-2026-Vorschüsse mit 7,4 Prozent das beste Monatsergebnis erzielen.



