Recycling-Baustoffe sind DER Qualitätsbaustoff
Recycling-Baustoffe sind Produkte der Kreislaufwirtschaft, die den gleichen Normen und Vorschriften genügen müssen wie Primärbaustoffe – nur, dass sie zusätzlich auf Umweltverträglichkeit nach österreichweit gültigen Rechtsvorschriften geprüft sind. Jährlich werden zehn Millionen Tonnen produziert und entlasten damit den Rohstoffabbau bzw. die Deponiesituation. Sie können für den Betonbau, für Asphalt aber auch in ungebundener Form für den Straßen- und Wegebau verwendet werden. Durch das Deponieverbot wird die Recyclingquote nochmals angehoben werden und damit wird die 95-Prozent-Schwelle überschritten werden.Herausforderung für Gemeinden
Da die Neuregelung für jeden gilt, müssen sich auch Bürger, die selbst beim Bau Hand anlegen, umstellen: Die übliche Anlieferung von Betonabbruch oder Asphaltaufbruch bei der Gemeinde muss nun so erfolgen, dass eine Weitergabe an einen Recycling-Betrieb sicher gestellt ist – eine Weitergabe an eine Deponie ist ausgeschlossen. „Neben stationären Recycling-Anlagen bereiten auch mobile Anlagen vor Ort auf Zwischenlager oder bei größeren Baustellen die Baustoffe so auf, dass sie sofort wieder eingesetzt werden können“, so Martin Car. Mehrkosten sind nicht zu befürchten: Um den Betrag, zu dem die Ablagerung erfolgte, ist eine Aufbereitung möglich. Auch die Entfernung zur nächsten Aufbereitungsanlage ist im Allgemeinen nicht größer als zur nächsten Deponie.– REDAKTION (Quelle: Österreichischer Baustoff-Recycling Verband BRV)


