Kosten-Kalkulator für Gemeinden
Fast alle Gemeinden wünschen sich, nicht zuletzt aus finanziellen Gründen, mehr Einwohner. Die Erschließung von Bauland ist aber teuer, und nicht immer rentieren sich die Investitionen.Was muss eingegeben werden?
Die räumliche Betrachtungsebene beim Arbeiten mit dem Kalkulator ist ein Baugebiet. Die Eingabe erfolgt in acht Schritten, mit denen ein Baugebiet definiert wird:- Unter dem Menüpunkt „Baugebiet“ erfolgt eine grundlegende Charakterisierung des betrachteten Vorhabens (Baugebietstyp, Status) und die Erfassung der Flächen.
- Unter „Bebauung“ wird mit der Aufteilung des Nettobaulandes die Bebauungsstruktur definiert. Eingegeben werden müssen dazu Baugebietstyp, Bebauungstyp, Bauklasse sowie der Flächenanteil am Nettobauland.
- Danach werden in vier Schritten die verschiedenen Infrastrukturen (Verkehrsinfrastruktur, Leitungsinfrastruktur, Grün- und Freiraum, soziale Infrastruktur) erfasst, die für die Auswertungen berücksichtigt werden sollen.
- Unter Besiedlung können Einstellungen zur Flächenverfügbarkeit sowie zu Besiedlungsdauer und Besiedlungsgrad vorgenommen werden.
- Unter dem Menüpunkt Finanzwirtschaft werden Einstellungen zu finanziellen Wirkungen vorgenommen.
Aufbereitung der Ergebnisse
Der Kalkulator liefert grafische und tabellarische Ergebnisse für folgende Bereiche: Finanzen, Bevölkerung, Wirtschaft und Flächen. Die Ergebnisse können Format exportiert und in einem Tabellenkalkulationsprogramm weiterbearbeitet werden. Auf diese Weise lassen sich zusätzliche detaillierte Auswertungen anstellen und in Diagrammen grafisch veranschaulichen. Der Kalkulator ermöglicht Varianten- und Standortvergleiche für Siedlungsentwicklungen. Auf diese Weise können die unterschiedlichen Auswirkungen von Siedlungsentwicklungen aufgezeigt werden. Einerseits wird so Bewusstsein für fiskalische Wirkungen durch Siedlungsentwicklungen geschaffen. Andererseits werden Möglichkeiten zur Verbesserung der Planungsvorhaben aufgezeigt. So können nicht nur die Kosten im Auge behalten werden, sondern auch die finanziellen Chancen, die sich aus Infrastrukturprojekten ergeben, können erkannt und genutzt werden.Die Vorteile des InfrastrukturKostenKalkulators
Geringer Zeitaufwand: Viele wichtige Einflussgrößen sind bereits mit Zahlen hinterlegt. Die Daten wurden mit Fachabteilungen des Amtes der NÖ Landesregierung ermittelt oder aus relevanten Statistikdaten abgeleitet. In Abstimmung mit Expertinnen und Experten aus Raumordnung, Finanzwissenschaft, Statistik, Wasserbau, Straßenbau und Flächenmanagement wurden die erforderlichen Richtwerte und Hintergrunddaten in das Berechnungstool eingearbeitet. Objektivität: Mit der einheitlich strukturierten Berechnungsbasis werden sämtliche relevante Zahlungen berücksichtigt. Diese können als objektive Diskussionsgrundlage sowie für die Entscheidungsfindung in der Gemeinde zur Verfügung gestellt werden. Variantendarstellung: Mit dem Kalkulator können sowohl unterschiedliche Bebauungsvarianten am gleichen Standort als auch unterschiedliche Standorte untereinander verglichen werden. Die einfache Variantenerstellung ermöglicht eine differenzierte Betrachtung und bildet eine fundierte Entscheidungsbasis. Effizienter Infrastrukturausbau: Mit der Verwendung des Kalkulators wird den Gemeinden die Planung eines kostensparenden Ausbaus von Infrastruktur erleichtert.-REDAKTION


