Für Bodenschutz, aber gegen Zielwerte
Oftmals werden Gemeinden als die Bremser beim Bodenschutz dargestellt. Dabei stehen die Vertreter:innen in den Kommunen sehr wohl für den Schutz unserer Böden und engagieren sich tatkräftig dafür. Was sie kritisch sehen, ist das 2,5-Hektar-Ziel, das in der gescheiterten Bodenstrategie der ÖROK festgeschrieben war. Das lehnten auch die Bundesländer ab. Stattdessen wurden in der neuen Bodenschutzstrategie vier generelle Ziele formuliert: Schutz von Frei- und Grünland, Unterbindung der Zersiedelung, effiziente Innenentwicklung, um geeignete Baulandbestände im Siedlungsgebiet bestmöglich zu nutzen sowie Intensivierung der Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Das sagt Gemeindebund-Präsident Bürgermeister Johannes Pressl dazu:- der 2,5-ha-Grenzwert ist nicht realistisch
- Bodensparen und sinnvolle Bodennutzung ist unser oberstes Ziel
- Statt Debatte um Zielwert braucht es einen „Instrumentenkoffer“ für die Gemeinden zur Mobilisierung von Flächen
- Förderung der Mehrzwecknutzung von Gebäuden (z.B. Coworking-Spaces) und von großen Einfamilienhäusern (Nachnutzung durch Familie)
- Leerstandsmobilisierung
- Ortskernbelebung
-REDAKTION
Lesen Sie das Interview mit Gemeindebund-Präsident Hannes Pressl in den Regionalmedien


