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Die Grüne Reiswanze
In diversen Artikeln im Kommunalnet berichten wir häufig von „Neophyten“. Heute ist zur Abwechslung von einem „Neozoon“ die Rede, also einem zugewanderten Tier, welches als Schädling eingestuft wird, nämlich der Grünen Reiswanze (Nezara viridula).
Die Grüne Reiswanze gehört zur Familie der Baumwanzen und sieht der einheimischen Grünen Stinkwanze sehr ähnlich. Sie unterscheidet sich aber im Erwachsenenstadium von dieser durch eine Punktreihe am unteren Ende des Halsschildes, bestehend aus drei mittig gelegenen weißen und zwei äußeren, schwarzen Punkten. Das bis zu 16 mm große Tier wurde vermutlich aus Ostafrika eingeschleppt, breitete sich zuerst im Mittelmeergebiet aus und drang im Zuge der Klimaerwärmung bis nach Nordeuropa vor, wo es immerhin noch eine Generation pro Jahr ausbilden kann. Im Herbst ändert sich die Farbe von grün zu rotbraun. In dieser Zeit suchen die Wanzen ihre Überwinterungsquartiere wie Bodenstreu oder Gebäude auf. Die jungen Wanzen (Nymphen) sind sehr unterschiedlich gefärbt und verändern sich farblich mit jedem Entwicklungsstadium.
– I.WEIPPL (Quelle: Natur im Garten, entgeltliche Einschaltung des Landes Niederösterreich)


