Kurz hat großen Respekt vor den Bürgermeistern
Trotz seines sehr Reise-intensiven Lebens möchte er seine Basis in Wien und den Zweitwohnsitz in Niederösterreich nicht missen. Sein Bild von Gemeinde bedeute für ihn, „zuhause sein, verwurzelt sein vor Ort mit einer hohen Lebensqualität in Österreich und vielen engagierten Bürgermeistern“. Die Gemeinden sind für Sebastian Kurz die „relevanteste Ebene des Staatsgefüges“, wenn es um das Leben der Menschen gehe. Nirgendwo anders seien Politikerinnen und Politiker so nah mit den unterschiedlichen Lebensrealitäten konfrontiert, wie in den Gemeinden. Deswegen sei Kurz auch so dankbar, dass es so viele engagierte Bürgermeisterinnen und Bürgermeister vor Ort gebe, engagierte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, die das Leben der Menschen vor Ort ehrenamtlich und aus einem Idealismus heraus gestalten. „Für mich waren die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister immer sehr wichtige Ansprechpartner, weil sie die Sorgen und Nöte der Menschen hautnah miterleben und Stimmungsbarometer und Multiplikatoren sind, mit denen ich mich gerne ausgetauscht habe“, sagt Sebastian Kurz.„Für mich waren die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister immer sehr wichtige Ansprechpartner, weil sie die Sorgen und Nöte der Menschen hautnah miterleben und Stimmungsbarometer und Multiplikatoren sind, mit denen ich mich gerne ausgetauscht habe“In Krisenzeiten, wie sie Österreich und Europa aktuell durchleben, sieht der ehemalige Bundeskanzler immer eine Chance. Er verstehe den Pessimismus vieler Menschen nicht, vor allem der Jungen. Vielmehr sei er dankbar, was seine Großeltern und Elterngeneration geschaffen haben. Herausforderungen gebe es immer, aber man könne auch viel daraus machen. Während er die Gemeinden gut aufgestellt sieht, sorgt sich Kurz global darum, „dass Europa nicht mehr das Zentrum der Welt ist.“ „Wir sind nicht mehr so wettbewerbsfähig, wir sind nicht mehr so sicher, auch wenn die Lebensqualität höher ist“, sagt Kurz. Man spüre, dass die Welt im Wandel sei. Die große Frage sei, ob es Europa und seine Staaten schaffen, ihren Platz zu erhalten. „All das, was uns in Europa ausmacht – der Wohlstand, die Bildungseinrichtungen, das soziale Netz – ist nur mit Wettbewerb und wirtschaftlichem Erfolg möglich“, sagt der Ex-Kanzler. Die aufstrebenden Staaten und Städte sieht Kurz nicht in Europa. Alles an „Transformation und an Wachstum“ spiele sich stattdessen in den USA und in China ab. Aber auch Singapur, Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate zählen zu relevanteren Playern, während Europa mehr und mehr zurückfalle. Daher appelliert Sebastian Kurz in der aktuellen Folge des Gemeindebund-Podcasts „Amtsgeheimnisse“ im Gespräch mit Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl dringend an alle Verantwortlichen in den europäischen Staaten, die „unkontrollierte Zuwanderung zu beenden, weil das hohe Gut der Sicherheit und des Wohlstandes auf dem Spiel steht.“ Die neue Folge unseres Gemeindebund-Podcasts „Amtsgeheimnisse“ hören Sie auf allen gängigen Plattformen sowie hier: https://amtsgeheimnisse.simplecast.com/episodes/17-bereust-du-deinen-rucktritt-sebastian-mit-sebastian-kurz
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Neue Podcast-Folge mit Sebastian Kurz Hier geht’s zum „Amtsgeheimnisse“-Podcast


