„Wir brauchen moderne Regeln für eine moderne Realität: Digi-Läden dürfen nicht an Öffnungszeitengesetzen von gestern scheitern.“ – Johannes Pressl2.) Multifunktionale Zentren im Ortskern Ziel: Kundenfrequenz steigern, Leerstände beleben, sozialen Treffpunkt schaffen. Forderung: Der Gemeindebund will multifunktionale Ortszentren, die Lebensmittelhandel mit ergänzenden Dienstleistungen wie Post, Bankomat, Gastronomie oder Apotheken kombinieren.
„Wer mehr Gründe schafft, ins Ortszentrum zu kommen, stärkt Nahversorgung und Gemeinschaft.“ – Johannes Pressl3.) Regulatorische Hürden abbauen Ziel: Öffnungszeiten flexibilisieren, Bau-, Gewerbe- und Denkmalschutzrecht erleichtern, sowie Marktzugang fair gestalten & Monopole überdenken Forderungen: Erweiterung der Öffnungszeiten für automatisierte Verkaufsstellen (24h) und Hybridmärkte (erweiterte Betriebszeiten). Erleichterungen im Bau-, Gewerbe- und Denkmalschutzrecht, um Leerstand einfacher nutzbar zu machen. Eine Überprüfung bestehender Monopole (z. B. Tabak, Apotheken) für eine faire Marktöffnung im ländlichen Raum.
„Die Regularien stammen oft aus einer Zeit, in der sich die Realität der Nahversorgung völlig anders dargestellt hat.“ – Johannes Pressl4) Vielfalt statt Einheitslösung & Wirtschaftlichkeit statt „Zuschussbetrieb“ Ziel: Keine Dauer-Subventionen, sondern tragfähige, lokal angepasste Modelle Forderung: Statt Einheitsmodellen fordert der Gemeindebund eine bundesweite Profiorganisation nach dem Vorbild der NÖ NAFES, um Gemeinden und regionale Unternehmer bei Konzeptentwicklung und Umsetzung zu unterstützen.
„Nicht Zuschüsse auf Dauer, sondern wirtschaftlich tragfähige, lokal angepasste Lösungen sichern die Versorgung langfristig.“ – Johannes PresslDas Positionspapier Nahversorgung finden Sie hier: Download Positionspapier Nahversorgung
– REDAKTION (Quelle: Österreichischer Gemeindebund)

