Schwechats Bürgermeisterin Karin Baier erklärt: „Unsere Mitarbeiter:innen leisten Tag für Tag hervorragende Arbeit – ob am Bauhof oder in der Gärtnerei, in den Parks, auf den Straßen, im Wasserwerk, in der Kinder- und Jugendbetreuung, im Seniorenzentrum oder in den Büros des Rathauses.“ Dafür gebühre ihnen Wertschätzung – und zwar „nicht nur in Worten, sondern auch in konkreten Maßnahmen“, so Baier.
Gesundheit der Mitarbeiter ist oberste Priorität
„Unsere Kolleg:innen sorgen jeden Tag dafür, dass Schwechat funktioniert. Sie pflegen Grünflächen, halten Straßen und öffentliche Anlagen in Schuss oder kümmern sich im Rathaus um die Anliegen der Bürger:innen. Gerade in Zeiten zunehmender Hitzewellen dürfen wir die Gesundheit unserer Mitarbeiter:innen nicht aus den Augen verlieren. Hitzeerleichterungen sind daher eine wichtige und richtige Investition in das Wohlbefinden unseres Teams“, so Vizebürgermeister Christian Habisohn.
Hitzefrei ab über 33 Grad
Laut Hitzebelastungsindex des Complexity Science Hub hat die Stadtgemeinde Schwechat dieses Jahr bereits 30 Hitzetage verzeichnet. Das Schwechater Hitzefrei-Modell hat allerdings klare Vorgaben:
„Die Bürgermeisterin oder der Vizebürgermeister sprechen hitzefrei ab einer Temperatur von über 33 Grad aus. An diesem Tag dürfen alle Mitarbeiter:innen, die im Dienst sind, insgesamt drei Stunden hitzefrei nehmen“, so ein Sprecher der Stadtgemeinde zur Tageszeitung „Heute“. Die drei Stunden müssen innerhalb von vier Tagen verbraucht werden.
Zudem darf die Hitzefrei-Regelung erst nach einer offiziellen Freigabe in Anspruch genommen werden. Voraussetzung ist, dass der Amtsbetrieb reibungslos weiterläuft. Die Regelung gilt für alle Bereiche von Bauhof bis zur Verwaltung. Denn auch in Innenräumen kann es ziemlich heiß werden. „In den nicht klimatisierten Büroräumen des Rathauses steigen die Temperaturen an Hitzetagen mittlerweile auf über 30 Grad“, schildert der Stadtsprecher.
Schwechat ist offiziell die erste Gemeinde Österreichs mit einer Hitzefrei-Regelung.


