Die Initiative wurde im Sommer 2026 von Beton Dialog Österreich gemeinsam mit dem Verband Österreichischer Betonfertigteilwerke und dem Forum Qualitätspflaster ins Leben gerufen. Ziel ist es, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie kommunale Planungsverantwortliche mit Fachwissen und praxisnahen Werkzeugen bei der Umgestaltung von Straßen und Plätzen zu unterstützen.
Dass Handlungsbedarf besteht, zeigt eine repräsentative Umfrage des TQS-Instituts im Auftrag von Beton Dialog Österreich: 63 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher halten die Umgestaltung öffentlicher Flächen zur lokalen Regenwasserversickerung für eine wichtige Klimaanpassungsmaßnahme.
Interdisziplinäre Expertise als Ersthilfe
Als Lösungsansatz setzt die Initiative auf helle Pflastersteine, Begrünung und das Schwammstadtprinzip, bei dem Regenwasser vor Ort versickert und Bäume unter befestigten Flächen bewässert – das verbessert nachweislich Mikroklima und Aufenthaltsqualität. „Mit gezielter Beratung lässt sich zeigen, wie Oberflächengestaltung, Bepflanzung und nachhaltiges Wassermanagement wirtschaftlich und wirkungsvoll umgesetzt werden können“, so Anton Glasmaier, Vorstandsvorsitzender von Beton Dialog Österreich.
Die Initiative bündelt dafür Expertise aus unterschiedlichen Disziplinen: Mit an Bord sind die Österreichische Gesellschaft für Landschaftsarchitektur, die Kompetenzstelle „GrünstattGrau“, Forscherinnen und Forscher der TU Wien und BOKU sowie die Gemeinden Wiener Neustadt und Reisenberg. Bis Frühjahr 2027 entstehen ein Kriterienkatalog und eine digitale Entscheidungshilfe, gefolgt von Workshopreihen, die Gemeinden bei der Umsetzung langfristig begleiten.
Mehr Informationen: www.beton-dialog.at


