Gemäß den Zahlen des Finanzministeriums und im Vergleich mit dem Oktober 2025 steigen die aktuellen Monatsvorschüsse auf die Ertragsanteile bei den Gemeinden ohne Wien um 3,9 Prozent (Wien 4,1%). Für die gegenständlichen Vorschüsse relevant ist das August-2026-Aufkommen an gemeinschaftlichen Bundesabgaben. Für den Zuwachs zeichnen insbesondere eine gute Entwicklung der Umsatzsteuer und der Grunderwerbsteuer sowie ein verrechnungstechnischer Effekt bei der KESt II auf Zinsen verantwortlich.

Vorschüsse in Vorarlberg mit höchstem Zuwachs
Das bundesländer- und monatsweise Ergebnis der Grunderwerbsteuer (die zu knapp 94 Prozent den Gemeinden zukommt und nach dem örtlichen Aufkommen dem jeweiligen Ertragsanteile-Landestopf zugeschlagen wird) führt auch diesmal wieder zu länderweise unterschiedlichen Entwicklungen bei den aktuellen Vorschüssen, die spätestens bis zum 23. des Monats durch die Länder an die Gemeinden zu überweisen sind. Die Grunderwerbsteuer legte im Monatsvergleich mit dem August-Ergebnis 2025 aktuell um mehr als ein Viertel zu. Während der Anstieg der Grunderwerbsteuer gegenüber dem Vorjahr im Burgenland nur 2 Prozent betrug, legte das örtliche Aufkommen der Grunderwerbsteuer in Vorarlberg um 45 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat 2025 zu. Infolgedessen verzeichnen die aktuellen Vorschüsse auf die burgenländischen Gemeinde-Ertragsanteile mit 1,6 Prozent das schwächste länderweise Ergebnis, während die Vorarlberger Oktober-2026-Vorschüsse mit 5,5 Prozent das beste Monatsergebnis erzielen.





