Öffentliches Singen statt Hausbesuch in Hall
Die besuchten Haushalte, brauchen keinen 2- oder 3-G-Nachweis, aber: Zumindest die Sternsinger und ihre Begleiter müssen in den Wohnungen Masken tragen (den Gastgebern wird das empfohlen). Die Maske muss auch beim Singen bleiben. Zusätzlich haben sich viele Pfarren Alternativen zum Hausbesuch ausgedacht. In Hall in Tirol sind die Sternsinger an öffentlichen Plätzen: Sie singen vor Supermärkten, Spitälern oder Heimen.Schaufenster in Ebensee erwacht zum Leben
In Ebensee in Oberösterreich gestaltet die Pfarre am 5. Jänner ein „lebendiges Schaufenster“. Sobald ein Passant eine Spende in die Kassa wirft, regt sich etwas: Es wird gesungen oder ein Segensspruch ist zu hören. Gmünd in Kärnten setzt dagegen auf Sternsingerpost: Firmlinge gestalteten sogenannte Weihrauchschachteln, die nun verteilt werden, allerdings hier ausschließlich von Erwachsenen. Die Pfarre machte das bereits im Vorjahr so, berichtet Claudia Muzikar aus Gmünd, um der Einsamkeit im Lockdown ein bisschen entgegenzuwirken: „Es haben sich schöne Begegnungen und Gespräche ergeben.“Spendensammlung für einen guten Zweck
Jedes Jahr sind rund 85.000 Sternsinger aus 3.000 Pfarren im Rahmen der Dreikönigsaktion dabei. Im Vorjahr sammelten die freiwilligen Helfer mehr als 13 Millionen Euro, das ist weniger als in den Jahren davor. 1954 waren die Sternsinger erstmals in Österreich unterwegs. Heuer unterstützen die Sternsinger indigene Völker in Brasilien, die gegen die Zerstörung des Regenwaldes auftreten. Spendenmöglichkeiten gibt es online unter www.sternsingen.at oder auf folgendes Konto: AT23 6000 0000 9300 0330-REDAKTION (Quelle: Kurier)
Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar


