Mehr als eine Milliarde Euro Schaden
Das österreichische Baukartell ist das größte Kartell der zweiten Republik. Im Zeitraum von 2002-2017 haben nach aktuellem Stand über 80 Unternehmen in unterschiedlichen Konstellationen in allen Bundesländern bei der Vergabe von Bauaufträgen kartellrechtswidrige Absprachen getroffen. Hauptbetroffen ist die öffentliche Hand, insbesondere Städte, Gemeinden und öffentliche Unternehmen. Die Absprachen betrafen die Zweige Hochbau (bspw Büro- und Wohngebäude, etc.) und Tiefbau (Straßen, Brücken, etc.), wobei es sich insgesamt um mehr als 1.500 Bauvorhaben handelt. Der gesamte, durch überhöhte Preise entstandene Schaden wird derzeit auf über eine Milliarde Euro geschätzt.Was können betroffene Gemeinden tun?
In einem kostenlosen Seminar werden insbesondere die Handlungsoptionen geschädigter Mitglieder sowie die Möglichkeit der Prozessfinanzierung vorgestellt. Das Webinar findet online via MS-Teams am 8. November von 15:00-16:30 Uhr statt. Die Anmeldung ist hier möglich. Hier können Sie das Programm herunterladen: Programm_Webinar_Baukartell am 8.11.2022-REDAKTION
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