Versiegelte Flächen leiten das Regenwasser schnell ab, wodurch das Kanalsystem rascher überfordert wird, und es leichter zu lokalen Überschwemmungen kommen kann. Obendrein erhitzen sich betonierte oder asphaltierte Flächen im Sonnenschein sehr schnell, worauf sich der Hitzeinseleffekt von Städten und Siedlungsgebieten begründet. Begrünte Flächen hingegen tragen zur Kühlung der hitzegeplagten Stadtbewohner bei.
Möglichkeiten die Verweildauer des kostbaren Nasses vor Ort zu erhöhen und damit Starkregenspitzen zu verringern gibt es viele. Fassaden- und Dachbegrünungen, Verwendung durchlässiger Bodenbeläge auf Wegen und Parkplätzen, Versickerungsmulden oder Sickerschächte, Grünanlagen uvm. helfen dabei Wasser lokal zu speichern und anschließend über die Vegetation zu verdunsten. Der natürliche Kreislauf wird somit wieder hergestellt und trägt damit auch dazu bei lokale, kleinräumige Niederschläge wieder entstehen zu lassen. Begrünte Dächer können – um nur ein Beispiel zu nennen – je nach Ausführung 70 – 90% des Niederschlagswassers zurückhalten bzw. selbst bei einfacher Ausführung 30l Regenwasser pro m² speichern. Auf dem sprichwörtlich „heißen Blechdach“ kann man im Sommer hingegen Spiegeleier braten! Viele weitere Handlungsmöglichkeiten zum Umgang mit Regenwasser haben wir in unserem neuesten Infoblatt unter https://www.naturimgarten.at/infoblatt-Regenwassermanagement für Sie zusammengestellt.– I.WEIPPL (Quelle: Natur im Garten, entgeltliche Einschaltung des Landes Niederösterreich)
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