Was ist die Erwerbstätigenquote?
Statistisch wird zwischen der allgemeinen Erwerbsquote und der Erwerbstätigenquote unterschieden. Die Erwerbsquote misst die Beteiligung von Menschen am Arbeitsmarkt bzw. den Anteil der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Erwerbspersonen, also Personen, die Arbeit haben (Erwerbstätige) und Personen, die Arbeit suchen (Erwerbslose), an der Gesamtbevölkerung. In anderen Worten: Alle Menschen, die theoretisch erwerbstätig sein könnten (im Grunde alle zwischen 15 und 64 exklusive Ausnahmen), aber es nicht unbedingt sind. Die Erwerbstätigenquote misst – in Abgrenzung zur Erwerbsquote – den Anteil aller tatsächlich Erwerbstätigen an der Gesamtbevölkerung zwischen 15 und 64 Jahre. Im Durchschnitt bewegt sich die Erwärbstätigenquote in Österreich landesweit bei rund 74 Prozent. Nachfolgend eine Aufstellung der Top-10-Gemeinden nach niedrigster und höchster Erwerbstätigenquote.Gemeinden mit geringster Erwerbstätigenquote:
- Wolfsthal (47%)
- Kittsee (54%)
- Spital am Semmering (56%)
- Jungholz (57%)
- Suben (57%)
Gemeinden mit höchster Erwerbstätigenquote:
- Hinterhornbach (89%)
- Hüttschlag (87%)
- Schwarzenbach an der Pielach (85%)
- Auberg (85%)
- Großhofen (85%)
Wien hat am wenigsten Erwerbstätige
Im Bundesländervergleich hat Wien die niedrigste Erwerbstätigenquote (67%), danach folgt Kärnten (73%), das Burgenland (73%), die Steiermark (75%), Niederösterreich (75%), Vorarlberg (77%), Tirol (77%), Oberösterreich (78%). Die höchste Erwerbsttätigenquote hat Salzburg mit 78,1%. Auf einer Karte der Statistik Austria ist ersichtlich, wie viele Menschen in welcher Gemeinde erwerbstätig sind. Auch Tendenzen lassen sich erkennen: Rund um die urbanen Zentren und in den Ballungsräumen in Tirol, Oberösterreich, Salzburg und in der Steiermark ist die Quote der Erwerbstätigen besonders hoch. Die Zahlen zu Ihrer Gemeinde finden Sie hier. (Arbeitsmarkt -> Erwerbsstatus und Erwerbstätige -> Erwerbstätigenquote in Gemeinden).-REDAKTION
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