- Zeitpolster organisiert Nachbarschaftshilfe über ein Stundenkonto-Modell: Heute helfen – morgen Zeitguthaben für eigene Betreuung nutzen.
- Gemeinden bekommen ein fertiges, erprobtes System, das Betreuungslücken schließt und keine zusätzlichen Budgetmittel erfordert.
- Über zeitpolster.com stehen Gemeinden Unterlagen und Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung, um einfach Zeitpolster-Gemeinde zu werden.
Warum Gemeinden neue Lösungen brauchen
Der demografische Wandel ist in allen Gemeinden spürbar: Immer mehr ältere Menschen leben länger zu Hause, Angehörige sind oft beruflich ausgelastet oder wohnen weiter weg, professionelle Dienste stoßen an Kapazitätsgrenzen. Gleichzeitig wird der Fachkräftemangel im Pflege- und Betreuungsbereich bis 2030 auf rund 35.000 fehlende Fachkräfte in Österreich geschätzt. Als Gemeindeangestellte:r sehen Sie das täglich:- Fahrten zum Arzt,
- kleine Entlastungen für pflegende Angehörige,
- Unterstützung im Alltag, bleiben oft liegen, weil sie nicht in klassische Pflegeleistungen fallen.
Was ist Zeitpolster – in 5 Sätzen?
- Menschen, die anderen helfen, erhalten dafür Zeitgutschriften statt Geld.
- Diese Stunden können sie später einlösen, wenn sie selbst Unterstützung brauchen.
- Wer keine Stunden angespart hat, bezahlt einen moderaten Beitrag von 11 Euro pro Stunde. Deutlich unter marktüblichen Preisen.
- Ein Teil der Einnahmen deckt Verwaltung und Versicherungen, ein anderer baut ein Notfallkonto zur langfristigen Absicherung auf.
- So entsteht ein stabiles Netzwerk an Alltagshilfen, das Gemeinden flexibel nutzen können.
Leistungen im Überblick (je nach Bedarf der Gemeinde):
- Fahrdienste und Begleitung (z. B. Arzttermine, Einkaufen)
- Unterstützung bei Behördenwegen und Schriftverkehr
- Alltagsunterstützung (Haushalt, gemeinsames Kochen, kleine Erledigungen)
- Freizeitangebote (Spaziergänge, Spielenachmittage, Ausflüge)
- Kleine handwerkliche Hilfen, Gartenarbeiten
- Entlastung pflegender Angehöriger
- Kinderbetreuung in besonderen Situationen
Was hat Ihre Gemeinde konkret davon?
- Keine Implementierungskosten Zeitpolster stellt das komplette Modell, den rechtlichen Rahmen, Schulungen und die technische Abwicklung zur Verfügung. Die Gemeinde bringt vor allem Vernetzung, Räume und lokale Kontakte ein.
- Neue Freiwillige gewinnen 60 % der Zeitpolster-Helfenden waren vorher nicht ehrenamtlich aktiv. Zeitpolster erschließt damit eine Zielgruppe, die klassische Freiwilligenstrukturen oft nicht erreichen.
- Rechtliche und organisatorische Absicherung
- Helfende sind als Vereinsmitglieder haftpflicht- und unfallversichert.
- Abrechnung, Versicherung, Verwaltung und IT laufen über Zeitpolster.
- Die Gemeinde kann sich auf Koordination und Kommunikation vor Ort konzentrieren.
- Entlastung bestehender Dienste Zeitpolster übernimmt niederschwellige Unterstützungen, die mobile Dienste, Sozialsprengel oder Pflege oft nicht abdecken (oder nicht abrechnen können). So können sich professionelle Dienste auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.
- Stärkung des sozialen Zusammenhalts Durch gegenseitiges Helfen entstehen neue Kontakte und Nachbarschaftsnetzwerke. Bürgermeister Peter Eisenschenk (Tulln) bringt es so auf den Punkt:
So funktioniert Zeitpolster in der Praxis: Beispiel Hard & Co.
Ein Praxisbeispiel liefert die Gemeinde Hard am Bodensee:- Ein lokales Zeitpolster-Team arbeitet eng mit dem Sozialsprengel zusammen.
- Das Team organisiert die Anfragen, bringt Helfende und Hilfesuchende zusammen und ergänzt bestehende Angebote genau dort, wo professionelle Dienste nicht aktiv sind oder nicht mehr können.
- 3–7 engagierte Personen für ein lokales Zeitpolster-Team finden
- Einen Raum für Treffen und Koordination bereitstellen
- Öffentlichkeitsarbeit unterstützen (Gemeindeblatt, Website, Veranstaltungen)
- Kontakte zu Sozialsprengel, Pflegediensten, Pfarrcaritas & Vereinen herstellen
- Einschulung des lokalen Teams
- Bereitstellung der technischen Plattform
- Abrechnung, Versicherungen, rechtlichen Rahmen
- Laufende fachliche Begleitung und Unterstützung
Unterstützung & Empfehlung durch den Gemeindebund
Der Österreichische Gemeindebund empfiehlt Zeitpolster ausdrücklich als ergänzendes Betreuungsmodell für Gemeinden und soziale Einrichtungen. Über zeitpolster.com können Gemeinden:- Informationsunterlagen zu Zeitpolster abrufen
- Materialien für Gemeinderat, Ausschüsse und Öffentlichkeitsarbeit nutzen
- unkompliziert den Kontakt zur Zeitpolster-Geschäftsstelle herstellen
Nächster Schritt für Ihre Gemeinde
So können Sie jetzt starten:- Überlegen Sie intern:
- Wo gibt es bei uns Betreuungslücken, die weder Familie noch professionelle Dienste abdecken?
- Besuchen Sie zeitpolster.com und informieren Sie sich im Bereich zu Zeitpolster-Gemeinden.
- Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch mit der Zeitpolster-Geschäftsstelle – online oder telefonisch.
- Details für Gemeinden: www.zeitpolster.com/gemeinde
- Empfehlung des Österreichischen Gemeindebundes: https://gemeindebund.at/zeitpolster-alternatives-pflegemodell-fuer-gemeinden/
– I.WEIPPL


