Überalterung, fehlende nachhaltige Vorsorgesysteme und der unaufhaltsame demografische Wandel stellen das Pflegesystem vor massive Herausforderungen. Besonders die Pflegefinanzierung in Österreich ist komplex: Sie ist überwiegend steuerfinanziert und verteilt sich auf Bund, Länder und Gemeinden. Während der Bund vor allem das Pflegegeld trägt, sind Länder und Gemeinden für die operative Pflegeinfrastruktur verantwortlich. Steigende Pflegebedarfe erhöhen spürbar den Druck auf allen Ebenen.
Teil 3 der Pflegeveranstaltung am 20. Februar widmet sich daher der zentralen Frage der Finanzierbarkeit von Pflege unter zunehmend erschwerten Rahmenbedingungen. Ziel ist es, gemeinsam mit den betreffenden Stakeholdern bestehende Finanzierungsstrukturen transparent darzustellen, Alternativen zu diskutieren und tragfähige, zukunftsorientierte Lösungsansätze auf den Tisch zu bringen.
Der Österreichische Gemeindebund lädt Sie daher sehr herzlich zu Teil 3 der Diskussionsveranstaltung mit Expertinnen und Experten bzw. Umsetzenden ein.Â
- Wann: Freitag, 20. Februar 2026, 13.00 – 15.00 Uhr
- Wo: Haus der Industrie, Urban-Saal, Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien
(Registrierung ab 12.00 Uhr / Teilnahme auch online möglich)
Programm (Auszug):
- Begrüßung: Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl
- Panel 1) Wie wird die Pflege finanziert?
- Wie haben sich die Finanzierungsbeiträge der Gebietskörperschaftsebenen im Zeitverlauf verändert?
- Bedeutung des Pflegefonds und Weiterentwicklungsoptionen (z.B. Zielsteuerung Pflege)
- Panel 2) Wie können wir die künftige Pflegefinanzierung absichern? – Ein konkreter Vorschlag
- Gespräch mit Stakeholdern aus Bund, Ländern und Gemeinden
- Zusammenfassung: Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl
Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis 18. Februar 2026 hier an. Falls eine Teilnahme vor Ort nicht möglich ist, gibt es die Möglichkeit zur Online-Teilnahme (Zugangsdaten folgen per E-Mail).
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