Wie geht es weiter?
Nach dem Blattfall im Herbst, oder im zeitigen Frühling des Folgejahres wird der Zweig vom Mutterstrauch abgeschnitten und vorsichtig mit dem Spaten aus der Erde gelöst, ohne dabei die neu gebildeten Wurzeln zu beschädigen. Der Ableger kann nun mit einer scharfen Bypassschere in mehrere Teilstücke zerschnitten werden, sodass jeder senkrechte Trieb auch mit Wurzeln ausgestattet ist. Die auf diese Weise gewonnenen Tochterpflanzen können nun an ihren neuen Bestimmungsort verpflanzt werden. Achten Sie in den ersten Jahren darauf, dass die neuen Babysträucher nicht von Gras oder Unkraut überwuchert werden. Mit einer Mulchschicht aus organischem Material (Grasschnitt, Laub, Gartenfaser o.ä.) lässt sich das Pflanzbeet leichter von unerwünschtem Aufwuchs freihalten. Die Mulchschicht hält die Feuchtigkeit länger im Boden und ist obendrein auch ein willkommener Dünger, wenn sich das Material langsam zersetzt. Während längerer Trockenperioden sollte speziell bei diesen Neupflanzungen auf das Gießen nicht vergessen werden!Mehr Informationen erhalten Sie beim Grünraumservice von „Natur im Garten“: Telefon 02742/74333 oder https://www.naturimgarten.at/gemeinde
– I.WEIPPL (Quelle: Natur im Garten, entgeltliche Einschaltung des Landes Niederösterreich)
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