Daten von Eurostat zeigen, dass Österreich das Sorgenkind des DACH-Raumes ist, wenn es um leistungsfähige Internetverbindungen geht. Nur rund 45,4 Prozent der Haushalte in Österreich konnten sich im Jahr 2021 auf Hochgeschwindigkeits-Internetversorgung verlassen – in den weniger besiedelten Gebieten sind es sogar nur etwa 15,7 Prozent aller Haushalte.
Klares Vorbild unter den deutschsprachigen Ländern ist die Schweiz. In der Eidgenossenschaft sind rund 86,6 Prozent der Haushalte an das Hochgeschwindigkeitsnetz angebunden. Selbst in den Gebieten mit einer Bevölkerungsdichte unter 100 Menschen pro Quadratkilometer kommt die Schweiz auf eine Durchdringung von 77 Prozent.
Die Bestmarke bei der
Internetversorgung in Europa hält Malta. Der Inselstaat verzeichnet eine Highspeed-Internetabdeckung für alle Haushalte (100 %), gefolgt von Luxemburg (96 %), Dänemark (95 %) und Spanien (94 %). Im Gegensatz dazu waren feste Hochgeschwindigkeits-Internetverbindungen in Griechenland (20 %), Zypern (41 %) und Italien (44 %) am wenigsten verbreitet.
Österreich weit unter EU-Schnitt
Selbst Deutschland liegt mit 74,9 Prozent weiter über Österreich. Der EU-Schnitt liegt bei etwa 70 Prozent Internetabdeckung. In Gebieten mit geringer Bevölkerungsdichte werden EU-weit durchschnittlich rund 37 Prozent der Haushalte mit schnellem Internet versorgt – zur Erinnerung: In Österreich haben in spärlich besiedelten Gebieten nur 15,7 Prozent der Haushalte Highspeed-Internet.
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