„Der Baum stand in einem grenzwertigen Bereich. Zu zwei Drittel befand sich der Baum auf dem Grundstück der Wohnungsgenossenschaft des Mehrparteienhauses, zu einem Drittel auf jenem Grundstück der Privatperson“, erzählt Martin Treffner.Da sich Baumbefürworter und Bewohner des Mehrparteienhauses bei der zuständigen Genossenschaft beschwerten, erstattete diese Anzeige gegen den Bürgermeister. „Aus einem ursprünglich angekündigten „Amtsmissbrauch“ wurde eine Sachbeschädigung und ich musste für das Umschneiden des Baumes 500 Euro zahlen“, schildert Bürgermeister Martin Treffner. Die Ermittlungen wurden eingestellt. Übrig geblieben ist die Strafzahlung. Unterkriegen lässt sich der Ortschef deswegen nicht: „Ich habe der Genossenschaft gesagt, sie sollen damit einfach einen neuen Baum pflanzen.“
– S.PEISCHL


