ID Austria könnte für Mindestalter-Kontrolle auf Social Media genutzt werden
Push-Benachrichtigungen informieren nun über das Ablaufen der ID Austria, die Verlängerung ist online möglich. Die App erfüllt außerdem die Anforderungen der eIDAS-Verordnung und ist damit europaweit rechtsgültig einsetzbar. Modernisiert wurde die Website oesterreich.gv.at als zentrale Plattform der digitalen Verwaltung, zudem bietet id-austria.gv.at nun Informationen rund um die digitale Identität. Geöffnet wird die ID Austria für die Privatwirtschaft. Sie könne nun einfacher in Anwendungen integriert werden, was zu sicheren und barrierearmen Login-Prozessen führe. “Wir stehen bereit als zentraler Schlüssel”, sagte Pröll in Richtung der Unternehmen. Social-Media-Plattformen könnten die ID Austria für die Kontrolle eines zuletzt viel diskutierten Mindestalters benutzen, schlug der Digitalisierungsstaatssekretär außerdem vor. Langfristiges Ziel sei die Etablierung eines “One-Stop-Shops”. Wechselt jemand den Wohnsitz, soll er oder sie alle Services – vom Suchen eines Kindergartenplatzes bis zur Benachrichtigung der Post – an einem Ort finden, erklärte Pröll. Im EU-Vergleich soll Österreich es bei der Digitalisierung in die Top drei schaffen. Zum Ziel setzte sich die Regierung, dass 2030 jede Person im Land eine ID Austria besitzt. Um diese besser zu etablieren, kündigte Pröll für den Sommer eine österreichweite Servicetour mit Stopp in jedem Bundesland an, bei dem Interessierte die ID Austria beantragen können.-APA

