So erkennen Sie den Befall
Bei einem Befall beginnen im Frühling die Triebspitzen sich zuerst gelb und dann braun zu verfärben, im Mai kommt es dann oft zur totalen Verkahlung der Triebspitzen. Im Gegensatz zu Pilzerkrankungen oder Trockenschäden erscheinen die vergilbten bzw. abgestorbenen Schuppenzweige im Gegenlicht durchscheinend. Zwischen der oberen und unteren Schuppenhaut können die Fraßspuren („Minen“) der Räupchen deutlich erkannt werden. Oft sogar die Raupen selbst oder ihre Kotkrümel oder Puppen. An der Basis des befallenen Triebes ist ein kleines Bohrloch erkennbar. Die weißlich – gelben Motten, welche eine Flügelspannweite von 4-8 mm aufweisen, treten nach der Verpuppung ab Mitte Juni in Erscheinung und legen ihre Eier zwischen die Blattschuppen der Triebspitzen. Ab August schlüpfen die Raupen und bohren sich in die Triebspitzen. In milden Wintern kann der Fraß der Raupen auch in der kalten Jahreszeit weitergehen.Rechtzeitig handeln ist wichtig
Die beste Maßnahme gegen diesen Schädling ist ein regelmäßiger Schnitt der Hecken, noch bevor die Falter ausschlüpfen. Mit der Entsorgung des Schnittgutes kann einem weiteren Befall gut vorgebeugt werden (Biotonne). Aus Sicht der Ökologie und der Artenvielfalt ist auch ein mittel- oder langfristiger Ersatz von Thujen durch Mischhecken mit heimischen Sträuchern überlegenswert. Werden mehrere verschiedene Arten in eine Hecke gepflanzt, so sind die Pflanzen nämlich einem bestimmten Schädling nicht vollkommen ausgeliefert. Viele Anregungen zur Auswahl und Pflanzung heimischer Wildgehölze finden Sie in unserem Heckennavigator www.willheckehaben.at Weitere Infos beim Grünraumservice am “Natur im Garten” (02742/74 333) und unter www.naturimgaten.at– I.WEIPPL (Quelle: Natur im Garten, entgeltliche Einschaltung des Landes Niederösterreich)
“Natur im Garten” Tipps


