Abflachen bei Zustimmung von Volksbegehren
Das Anti-Gendern-Volksbegehren war mehr als 154.000 Personen eine Unterstützungserklärung wert. Knapp dahinter kommt “Umsetzung der Lebensmittelherkunftskennzeichnung” mit beinahe 150.000 Unterschriften. Fast 117.000 bekannten sich zu “Neutralität Österreichs: Ja”. Gerade noch die 100.000er-Grenze nahm “Untersuchungsausschüsse live übertragen” mit knapp 103.000 Unterstützenden. Gescheitert sind gleich drei Volksbegehren. Besonders erfolglos war die Initiative “Staatsbürgerschaft für Folteropfer” mit 26.829 Unterschriften, das ist der historisch schlechteste Wert für ein Volksbegehren, auch prozentuell mit 0,42 Prozent. Damit löst man als Schlusslicht “Für verpflichtende Volksabstimmungen” aus dem Jahr 2019 ab.Historisch niedrige Unterstützungen-Zahl
Ebenfalls deutlich gescheitert sind “Verbot für Kinder-Instagram” mit gut 69.000 und “Rettung unserer Sparbücher” mit nicht einmal 71.000 Unterschriften. Das sind prozentuell gesehen der siebent- bzw. zehnt-schlechteste Wert in der Geschichte der Volksbegehren.-APA


