Großriedenthal ist eine kleine Gemeinde im Weinviertel in Niederösterreich. Hier passiert sonst wenig Überraschendes – zumindest bis vor kurzem, als man feststellen musste: Das Gebäude, in dem sich das Gemeindeamt befindet – und das die Kommune schon seit Jahrzehnten als solches nutzt – gehört rechtlich gesehen gar nicht der Gemeinde selbst.
Unerwarteter Fund bei Umbauvorbereitungen
Bei Vorbereitungen für einen geplanten Umbau des Gemeindeamts ließ die Gemeindeverwaltung Grundbuchrecherchen durchführen. Dabei stellte sich heraus, dass im Grundbuch nicht die Gemeinde als Eigentümerin eingetragen ist, sondern eine historische Institution: die „Schulgemeinde Großriedenthal“.
Bürgermeister Franz Schneider zeigte sich über diese Entdeckung „ganz schön verwundert“. Er erklärte gegenüber den NÖN, dass der Eintrag der ehemaligen Schulgemeinde im Grundbuch gelistet sei – obwohl diese Institution heute nicht mehr existiert.
Eigentumsverhältnisse aus dem 19. Jahrhundert
Laut dem Eintrag im Grundbuch geht die ursprüngliche Urkunde auf das Jahr 1864 zurück. Demnach diente das Gebäude früher einmal als Schule. Bis heute ist dieser historische Eigentümer im Grundbuch vermerkt, was nun für juristische und verwaltungstechnische Komplikationen sorgt.
Verzögerungen und Folgen für Umbaupläne
Die Gemeinde kann daher den geplanten Umbau nicht ohne Weiteres in Angriff nehmen: Um die Eigentumsverhältnisse zu klären und das Grundbuch zu bereinigen, ist die Einschaltung eines Notars nötig. Bürgermeister Schneider erklärte, dass dies nicht „so einfach“ sei, wie man sich das vorgestellt habe. Die Bauarbeiten dürften sich dadurch verzögern.
-REDAKTION (Quelle: NÖN, Standard)
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