Im Frühling gehören Krokusse, Tulpen und viele andere Blumenzwiebeln zu den ersten Farbtupfern in den Beeten. Nach dem Verblühen sind die meisten Arten nicht mehr sonderlich attraktiv, für den weiteren Umgang gibt es unterschiedliche Wege.
Wegen ihrer leuchtenden Farben zu einer Jahreszeit, in der es noch wenig Grünes und Blühendes gibt, sind frühjahrsblühende Blumenzwiebeln als Schmuckelemente in Beeten sehr beliebt. Es gibt dabei ein überwältigend großes Sortiment an Arten und Sorten.
Nach der Blüte sehen sind die meisten Zwiebelpflanzen im Beet nicht mehr attraktiv aus. Die Blätter und Blüten vergilben, während die Nährstoffe von den oberirdischen Pflanzenteilen wieder in die Blumenzwiebel verlagert werden.

Bild 1, Bildtext: Blumenzwiebeln sind wegen ihrer leuchtenden Blütenfarben beliebt.
Copyright: © Margit Benes-Oeller
Das ist nach der Blüte zu tun
Die nun folgenden Pflegeschritte richten sich nach der Art und der weiteren Verwendung der Blumenzwiebeln. Bei Wechselflorbeeten werden die Pflanzen mit der Zwiebel nach dem Verblühen meist entfernt. Das Entnehmen, trocknen, einlagern und wieder auspflanzen von Blumenzwiebeln ist in der Regel zu aufwendig für den Bauhof. So werden sie oft kompostiert oder verschenkt.
Sollen die Blumenzwiebeln im Boden verbleiben und im nächsten Jahr wieder blühen, dann müssen die Blätter und Stängel bis zum vollständigen Vergilben an der Pflanze verbleiben. Nur so können sie genügend Reserven sammeln, um im nächsten Jahr wieder auszutreiben und zu blühen. In Beeten kann man die Blumenzwiebeln so platzieren, dass sie andere Pflanzen in dieser weniger hübschen Phase verdecken. Bei Kleinblumenzwiebeln, die in Rasenflächen verwildern, wie Schneeglöckchen oder Traubenhyazinthen, darf erst gemäht werden, wenn die Pflanze wieder eingezogen ist. Wenn eine Versamung gewünscht ist, müssen auch die Blütenstände bis zur Samenreife an der Pflanze verbleiben.

Bild 2, Bildtext: Wildformen sowie viele kleinblütige Zuchtsorten können nach der Blüte im Boden verbleiben.
Copyright: © Margit Benes-Oeller
Düngung, Teilung für mehr Blühfreude
Bei den Blumenzwiebelarten, die im Boden verbleiben, entscheidet auch der Standort, ob und wie reichlich die Pflanzen im nächsten Jahr wieder blühen. Nährstoffhungrige Sorten oder Arten – das sind vor allem Großblumige – brauchen einen entsprechend nährstoffreichen Boden, oder zusätzlich Dünger, um im nächsten Jahr wieder zufriedenstellend zu blühen. Für mageren Boden oder extensive Beete eignen sich kleinblumige Wildformen.
Je nach Art bevorzugen manche Blumenzwiebeln, wie Tulpen oder Goldlauch, eher trockene Standorte. Andere Arten wie Schneeglöckchen oder Blausternchen stammen aus Augebieten und dürfen nicht zu trocken stehen. Wachsen die Frühblüher zu dicht, oder lässt die Blühwilligkeit nach, dann kann eine Teilung die Pflanzen verjüngen und zu neuer Blühfreudigkeit anregen. Die Tuffs von Schneeglöckchen oder Traubenhyazinthen werden dazu bald nach der Blüte geteilt und in mit Kompost vermischte Erde neu gepflanzt.
Bild 3, Bildtext: Kleinblumenzwiebeln passen gut in naturnahe Bereiche.
Copyright: © Lena Karasek
Mit diesen Pflegetipps bleiben ihre Frühlingsbeete über viele Jahre attraktiv. Mehr Information erhalten Sie auch beim “Natur im Garten” Grünraumservice unter der Telefonnummer 02742-74333 oder per E-Mail unter gartentelefon@naturimgarten.at.
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