Pelargonsäure – das ist zu beachten
Der bekannteste biologisch abbaubare Wirkstoff gegen Unkraut ist die Pelargonsäure. Sie wird aus Rapsöl hergestellt. Es handelt sich dabei um eine Fettsäure wie sie auch in der Natur vorkommt und die Umwelt daher nicht belastet. Sie ist in der Lage die schützende Wachsschicht der Blätter zu durchdringen und die Zellhaut der äußersten Zellschicht (Epidermis) zu zerstören. Dadurch kommt es zum Austritt von Zellinhaltsstoffen, insbesondere Wasser. Das führt zur Vertrocknung der Pflanze. Zu beachten ist, dass Pelargonsäure nur bei unmittelbarem Pflanzenkontakt wirkt, also nur die Pflanzenteile, die auch von dem Wirkstoff getroffen wurden, absterben. Es besteht keine Wurzelwirkung, daher empfiehlt es sich die Behandlung nach 4-8 Wochen zu wiederholen. Am besten alternierend mit thermischen oder mechanischen Methoden. Die optimale Wirkung entfalten Unkrautbekämpfungsmittel mit dem Wirkstoff Pelargonsäure zwischen Temperaturen von 10° und 25°C, die Blätter sollten zum Zeitpunkt der Anwendung trocken sein, um Verdünnungseffekte zu vermeiden. Mit diesen Mitteln können alle herkömmlichen Unkräuter wie Löwenzahn, Wegerich-Arten oder Gräser bekämpft werden, sowie auch Moose oder Algen. Weitere Infos zu allen Grünraumthemen erhalten Sie beim Grünraumservice am “Natur im Garten” Telefon +43 (0) 2742/74 333 Ein Verzeichnis aller Pflanzenschutzmittel die mit dem „Natur im Garten – Gütesiegel“ ausgezeichnet wurden finden Sie unter www.naturimgarten.at/pflanzenschutzmittel– I.WEIPPL (Quelle: Natur im Garten, entgeltliche Einschaltung des Landes Niederösterreich)
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