Darum Vorsicht beim Blauglockenbaum
Aufgrund seiner starken Ausbreitungstendenzen sollte der Blauglockenbaum besser nicht in öffentlichen Grünräumen und Privatgärten gepflanzt werden. Wenn er dennoch aufgrund seiner Robustheit gepflanzt wird, dann sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass er sich nicht durch die zahlreich gebildeten Samen in der freien Natur oder auf Brachflächen ausbreitet. Manchmal kann eine Entfernung des Baumes notwendig sein. Z.B., wenn er in Ritzen keimt und in Folge das Gebäude beschädigen kann. Die Bekämpfung des Baumes ist sehr schwierig, da er auf bloßes Umschneiden mit der Ausbildung vieler Stockausschläge reagiert. Daher muss der Baum vor dem Umschneiden durch „Ringeln“ geschwächt werden. Das heißt, die Rinde wird in einem mindestens 10 cm breiten Streifen rund um den Stamm bis auf das Holz entfernt. Ein kleiner Steg (10 % des Stammumfanges) wird dabei belassen, um den Saftstrom nicht völlig zu unterbrechen und dadurch Stockausschläge zu verhindern. Das Ringeln sollte vor dem Spätsommer erfolgen, damit möglichst wenig Nährstoffe von den Blättern in die Wurzeln eingelagert werden können. Im zweiten Jahr, wenn der Baum geschwächt ist, wird auch dieser Steg entfernt. Umgeschnitten wird der Baum schließlich, wenn er abgestorben ist. Nähere Informationen zum Thema „Neophyten“ finden Sie auf unserer Homepage unter https://www.naturimgarten.at/files/content/files/neophyten-im-gruenraum.pdf Weitere Infos beim Grünraumservice am “Natur im Garten” 02742/74 333– I.WEIPPL (Quelle: Natur im Garten, entgeltliche Einschaltung des Landes Niederösterreich)
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