„Die Weiterentwicklung des zentralen Melderegisters ist einerseits eine Arbeitserleichterung für die tausenden Gemeindebediensteten in Österreich, aber auch ein wichtiger Schritt zur Vorbeugung von strafbaren Handlungen“, so Innenminister Gerhard Karner.
Prävention von Betrug und Onlineanzeige bei der Polizei
Viele strafbare Handlungen wie beispielsweise das Erlangen von Arbeitsgenehmigungen, Sozialleistungsbetrug und das Beziehen von Arbeitslosengeld und Sozialleistungen basieren auf einem Eintrag im Zentralen Melderegister. Durch die automationsunterstützte Datenvalidierung kann mit einem Rückgang der kriminellen Handlungen unter Verwendung eines Meldezettels gerechnet werden und somit Betrugshandlungen verhindert werden.„Die Gemeinden sind die wichtigsten Anlaufstellen ihrer Bürgerinnen und Bürger, wenn es ums Meldewesen geht. Mit dem Projekt „Sicheres Meldeamt“ gehen wir nun gemeinsam einen Schritt weiter im Kampf gegen kriminelle Handlungen“, betont Gemeindebund-Präsident Bürgermeister Alfred Riedl.Außerdem soll das Sichere Meldeamt auch eine Möglichkeit für eine vereinfachte Anzeige bei der örtlich zuständigen Polizeiinspektion bieten. In Verdachtsfällen kann eine Anzeige online erfolgen, die der Polizei eine raschere und unkomplizierte Bearbeitung ermöglicht.
Lokales Melderegister
Das Innenministerium hat gemeinsam mit Comm-Unity, einem österreichischen EDV-Unternehmen, das auf E-Government-Lösungen spezialisiert ist, eine österreichweite Meldeamtslösung geschaffen. Das Lokale Melderegister vereint Melde-, Personen-, und Wahldaten und erweitert das Zentrale Melderegister um zusätzliche Verfahren, die in den Meldeämtern täglich gefordert sind. Aufgrund der implementierten Funktionen unterstützt das Lokale Melderegister auch Städte und Gemeinden bei der Durchführung von Wahlen. Diese Anwendung dient vor allem dazu lokale Personen- und Meldedaten bestmöglich zu verwalten.– REDAKTION (Quelle: BMI, Gemeindebund)


