Lebendiger Biologieunterricht
- Auf der kleineren Wiese wird ein Naschgarten entstehen. Mit einer Gestaltungsberatung von „Natur im Garten“ wurde ein Bepflanzungsplan entwickelt. Ein Teil der Fläche wird weiter Wiese bleiben. Neben etablierten Obstarten werden auch seltene Arten gepflanzt, die gut Hitze und Trockenheit vertragen. Die Dorfleute können „nicht gebrauchte“ Pflanzen aus ihren Gärten spenden. Im Oktober hat die Volksschule die ersten Pflanzen eingesetzt. Die Kinder waren begeistert bei der Sache.
- Auch bei der großen „Wiese-Strauch-Fläche“ wird viel Natur erhalten bleiben. Die Kinder der Volksschule können diese zukünftig als lebendigen Biologieunterricht nutzen. Für die radbegeisterten unter ihnen wurde eine BMX-Bahn eingerichtet. Auch davon profitiert die Natur. Manche Vögel wie z.B. Schwalben brauchen offenen Boden mit Pfützen, aus denen sie Lehm für den Bau ihrer Nester entnehmen können. Amphibien wie Unken können in solch periodisch auftretenden Gewässern, wie sie in tief ausgefahrenen Spuren entstehen, Eier ablegen. In einer Ecke entsteht ein Gemüsegarten, der von den Kindern gepflegt wird. Damit haben die Kids Gelegenheit zu erleben, wie das was wie essen, wächst.
- Wichtig ist auch die ökologische Pflege bei der neuen Nutzung. Beide Flächen wurden als „Natur im Garten“ Gemeinschaftsgärten anerkannt. Sie werden daher weiterhin die drei Kernkriterien von “Natur im Garten” erfüllen und daher frei von chemisch-synthetischen Pestiziden, chemisch-synthetischen Düngemitteln und Torf bleiben.
– I.WEIPPL (Quelle: Natur im Garten, entgeltliche Einschaltung des Landes Niederösterreich)
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