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15.06.2022

Bundesfeuerwehrtag: Feuerwehr und Polizei gemeinsam für die Sicherheit der Menschen

Die Feuerwehr und die Polizei haben eine große Gemeinsamkeit, die sie verbindet. Sie sind jeden Tag im Einsatz für die Sicherheit der Menschen in Österreich. Ehrenamt und damit auch die Feuerwehr ist Mörtel für die Gesellschaft: Man hilft einander und erlebt gemeinsam etwas. Die Jungen mit den Älteren – und das schafft Zusammenhalt.

Der 22. Bundesfeuerwehrtag in St. Pölten war Anlass, die gute und langjährige Zusammenarbeit hervorzuheben sowie die gemeinsamen Herausforderungen und Erfolge der beiden Blaulichtorganisationen, wie internationale Hilfeersuchen anderer Staaten im Rahmen des Europäischen Zivilschutzmechanismus. Das vergangene Jahr war dabei besonders intensiv, ob beim Hochwasser in Belgien, bei Waldbränden in Nordmazedonien, Griechenland oder Niederösterreich – die österreichische Feuerwehr ist im In- und Ausland im vollen Einsatz.

Wer rasch hilft, hilft doppelt – wer koordiniert hilft, hilft dreifach

Die internationale Arbeit der Feuerwehr passiert stets in Abstimmung mit dem Innenministerium und den europäischen Partnern. Aktuell spendet die Feuerwehr Fahrzeuge sowie Feuerwehrequipment an die Ukraine und hilft beim Transport anderer Hilfsgüter in das Kriegsgebiet.

Ehrenamt ist Ehrensache, Jugendarbeit unerlässlich

Es macht etwas mit der gesamten Ortsgemeinschaft, wenn man sich nicht nur beim Vorbeifahren grüßt, sondern sich am Fußballplatz, in der Kirche und bei der Feuerwehr- oder Musikprobe wiedertrifft: Das macht Österreich aus. In Österreich ist Ehrenamt Ehrensache. Die Organisationen und Vereine müssten sich aber auch immer wieder anpassen und sich etwas neues einfallen, um die Jugend zu begeistern. Daher erfüllen Organisationen wie die Feuerwehrjugend eine wichtige Funktion, denn je früher man zu einer Organisation kommt, desto mehr wächst man hinein.

BMI unterstützt Feuerwehr in Österreich

Die 350.000 Mitglieder der Feuerwehr leisten eine unschätzbare Arbeit für die Sicherheit, aber auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt am Land. Neben der laufenden Finanzierung aus dem Katastrophenfonds erfolgte kürzlich auch eine Sonderinvestitionsprämie in der Höhe von 20 Millionen Euro für die Anschaffung von Fahrzeugen und Ausrüstung. Vorbild dafür ist die steuerliche Sonderunterstützung der Feuerwehren in Niederösterreich.

– I.WEIPPL (Quelle: BMI, Entgeltliche Einschaltung)

 

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