Sigharting macht einen beispielgebenden Schritt hin zu einer unabhängigeren und nachhaltigen Energieversorgung. Als erste Gemeinde im Bezirk Schärding errichtet man ein kommunales dezentrales Energie-System, mit dem man sauberen Strom erzeugt, speichert und über E-Ladestationen sogar zum Verbrauch vor Ort anbietet. Zusätzlich ist das System ein wichtiger Baustein für die Notfallversorgung bei Strom-Blackouts.
Eine nachhaltige, sichere und unabhängigere Energieversorgung gehört zu den zentralen Voraussetzungen für eine Gemeinde mit Zukunft. Davon ist man in Sigharting überzeugt und dafür ist man hier auch bereit, konkrete Maßnahmen zu setzen.
Bürgermeisterin Martina Schlöglmann: „In Sigharting herrscht Einigkeit darüber, dass wir mehr Unabhängigkeit von den steigenden Energiepreisen und Netzkosten, größere Sicherheit bei möglichen Strom-Blackouts und noch mehr aktiven Klimaschutz brauchen. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, die Errichtung eines kommunalen Sonnenkraftwerks in Angriff zu nehmen und damit ein starkes Zeichen für unsere Umwelt und für die nächsten Generationen zu setzen.“Â
Sauberer Strom aus der Gemeinde für die Gemeinde
Das dezentrale Energie-System in Sigharting besteht aus insgesamt vier Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 161,88 kWp, die am Gemeindeamt, dem Kindergarten, der Volksschule und auf dem Clubgebäude am Sportplatz installiert wurden. Jährlich werden damit 167,7 kWh erneuerbarer Strom erzeugt. Um den Strom effizient nutzen zu können, stehen moderne Stromspeicher mit einer Leistung von 236 kWh bereit. Zusätzlich verfügt das Energie-System über zwei Blackout-Speicher mit einer Leistung von 96 kWh, womit die Grundversorgung im Krisenfall abgesichert ist. Damit lassen sich 100 Personen für 24 Stunden versorgen und es ist damit auch möglich, den Krisenstab vom Gemeindeamt aus sicher zu leiten.
Im Sinne der Netz-Entlastung und vor allem auch als zukunftsweisendes Service werden 4 E-Ladestationen errichtet, wo den BürgerInnen der lokal produzierte Strom zu einem interessanten Tarif angeboten werden soll.
Nachhaltige Gemeinde-Energieversorgung
Vizebürgermeister Christian Schmid, der in der Gemeinde auch direkt für das Thema Energie zuständig ist, freut sich auf die Einsparung von jährlichen 53,5 t CO2: „Das ist eine echte Entlastung für die Umwelt. Rechnet man den Betrag auf 30 Jahre, dann entspricht das der Leistung von 1.833 Bäumen oder einer Waldfläche von 2 Hektar!“
Professionelle Begleitung durch Kommunalvertrieb Pirker
Projekte dieser Größenordnung sind für eine Gemeinde wie Sigharting mit rund 800 EinwohnerInnen natürlich nur schwer zu managen. Deshalb setzte man bei der strategischen Projektabwicklung & -begleitung auf die professionelle Unterstützung von Kommunalvertrieb Pirker und der ARGE Kommunale Energie.
Hannes Pirker/Kommunalvertrieb-Pirker „Vor allem in Zeiten, in welchen es für viele Gemeinden in Österreich aufgrund angespannter Budgets, schwierig ist eine autarkere & unabhängigere Energieversorgung aufzubauen, sind unsere Konzepte & Lösungen im kommunalen Bereich ideal. Von der Bestandsaufnahme, über Wirtschaftlichkeitsanalysen, bis hin zur Umsetzung inkl. Energiemanagement, Speicher-/E Mobilitätslösungen und der richtigen Energiegemeinschaft, reicht unsere strategische Projektentwicklung & -begleitung, mit welcher wir den Gemeinden personelle und fachliche Ressourcen zur Verfügung stellen, welche aufgrund der vielen Kernaufgaben einer Gemeinde, in einer Gemeinde, im Regelfall nicht vorhanden sind. Immer mit dem Ziel: die Lösungen letztendlich ohne eigenes Invest durch die Gemeinde und ohne Budgetbelastung für die Gemeinde, umzusetzen. Des Weiteren arbeitet mein Team erfolgsabhängig – somit gibt es für Gemeinden auch kein Planungskostenrisiko.
Das Vergabeverfahren wurde durch einen Netzwerkpartner innerhalb der ARGE Kommunale Energie, Metaplan/Pasching durchgeführt. Umgesetzt wurde das Projekt durch die Fa. e-fabrik GmbH. / Straßwalchen, gemeinsam mit regionalen Betrieben.
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Autarkere & unabhängigere Energieversorgung ohne Budgetbelastung
Bürgermeisterin Martina Schlöglmann: „Unter dem Strich war es uns dank dieser Partner möglich, dieses dezentrale Sonnen-Energie-Systemk zu errichten, ohne eigenes Invest. ohne das Budget zu belasten. Wir können aber, wenn wir dazu in der Lage sind, jederzeit die Anlagen übernehmen und selbst betreiben.“
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Für weitere Informationen
– I.WEIPPL (Quelle: Kommunalvertrieb Pirker, Entgeltliche Einschaltung)
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