Kommunalvertrieb Pirker

04.11.2025

85% Autarkiegrad durch Sonnenstrom in Sattledt!

Die Marktgemeinde Sattledt setzt einen großen Schritt in Richtung Energieautarkie: Auf sechs öffentlichen Gebäuden – von Schule über Sportplatz bis Bauhof – erzeugen neue PV-Anlagen rund 350 Megawattstunden sauberen Sonnenstrom pro Jahr. Drei Speicher, zwei davon mit Notstromfunktion, erhöhen zusätzlich die Versorgungssicherheit, schaffen eine wichtige Blackout-Vorsorge und ergeben im gesamten ein dezentrales Energiesystem, für die Gemeinde Sattledt.

Zusammen mit drei kleineren PV-Bestandsanlagen liegt der Autarkiegrad der Marktgemeinde Sattledt zukünftig bei 85 Prozent. Jährlich werden mehr als 200.000 Kilogramm CO₂ eingespart. Überschussstrom wird den Bürgerinnen und Bürgern über eine neue Energiegenossenschaft, günstig zur Verfügung gestellt.

Das Projekt in der Marktgemeinde Sattledt hat Signalwirkung: Es zeigt, dass Gemeinden mit Photovoltaik, Speichern und Notstromversorgung nicht nur ihre Energiekosten senken, sondern auch Versorgungssicherheit und Klimaschutz vereinen können. Solche Leuchtturmprojekte machen deutlich, wie eine Gemeinde zur Energiewende praxisnah und zuverlässig beitragen kann – zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger.“

Dr. Andreas Kettenhuber (Kommunalkredit / Peak Sun), Dr. Kurt Leeb (E-Werk Wels/Peak Sun), Bürgermeister Ing. Gerhard Huber, Wirtschafts-Landesrat OÖ Markus Achleitner, Vize.Bgm. Gerald Lindinger, Hannes Pirker (Kommunalvertrieb-Pirker)

Gerhard Huber, Bürgermeister der Marktgemeinde Sattledt

„Nach dem bereits vor Jahren vollzogenen Ausstieg aus fossilen Energieträgern bei der Wärmeversorgung für unsere Gebäude war nun die Umsetzung des PV-Projektes auf den Dächern unserer kommunalen Gebäude der nächste logische Schritt zur Energieerzeugung aus alternativen, erneuerbaren Quellen.
Mit dem nun eigenerzeugten Sonnenstrom wird der Eigenversorgungsgrad deutlich erhöht und ein bedeutender Schritt in Richtung Energieautarkie gesetzt.
Mit der integrierten Ladeinfrastruktur leisten wir zugleich einen Beitrag zur Elektromobilität.“

 Markus Achleitner, Wirtschafts- und Energie-Landesrat

„Dieses Photovoltaik-Projekt der Marktgemeinde Sattledt ist ein Musterbeispiel für eine erfolgreiche Umsetzung unserer OÖ-PV-Strategie, bei der die Nutzung von Dachflächen sowohl bei Privathaushalten als auch von Gemeinden und Betrieben oberste Priorität hat. Es ist zugleich ein wertvoller Beitrag zur Erreichung unseres Ziels, den Anteil von Sonnenstrom an der Energieerzeugung in Oberösterreich bis 2030 zu verzehnfachen. Wir sind hier mit Rekordtempo unterwegs, alleine im Vorjahr wurden rund 25.000 neue PV-Anlagen in Oberösterreich errichtet. Für einen erfolgreichen Umstieg auf Erneuerbare Energien sind sowohl Stromspeicher als auch Erneuerbare Energiegemeinschaften wichtige Elemente – beides wurde auch bei diesem Projekt in Sattledt vorbildlich umgesetzt.“

 Gerald Lindinger, Vizebürgermeister der Marktgemeinde Sattledt

„Sattledt übernimmt eine Vorreiterrolle: Alle geeigneten öffentlichen Dächer sind nun mit Photovoltaik ausgestattet, mit einer Gesamtleistung – inklusive der bereits zuvor errichteten Anlagen – von beinahe 400 kWp! Besonders wichtig ist mir als Zivilschutzbeauftragter, dass durch die neuen Stromspeicheranlagen sogenannte Leuchttürme für einen möglichen Blackout geschaffen wurden. Damit können im Ernstfall beispielsweise Kinder von Eltern aus systemrelevanten Berufen mehrere Tage lang sicher untergebracht und versorgt werden. Ein weiterer Mehrwert des Projekts ist, dass überschüssiger Strom, den die Gemeinde selbst nicht benötigt, über unsere neue regionale Sattledter Energiegenossenschaft direkt den Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern zugutekommt.“

 Hannes Pirker, Kommunalvertrieb Pirker

„Gerade in Zeiten schwieriger Budgetplanung ist es für Gemeinden oft schwer, eine unabhängige Energieversorgung aufzubauen. Aber vor allem wegen knapper Budgets, volatiler Märkte und einer dynamischen Energiewirtschaft, gewinnt nachhaltige Energieautarkie zunehmend an Bedeutung, insbesondere durch Speicher und Blackout-Vorsorge. Daher ist unser Konzept ‚Nutzen statt kaufen‘ ideal. Von der Bestandsaufnahme über Wirtschaftlichkeitsberechnungen, statische Bewertungen, Netzthemen bis hin zur Umsetzung inkl. Energiemanagement, Speicher-, E-Mobilitäts-lösungen, Förderungen und der  richtigen Energiegemeinschaft, reicht unsere Projektentwicklung  &-begleitung. Damit stellen wir alle zeitlichen und fachlichen Ressourcen bereit, die den Gemeinden meistens fehlen, um schnell, eine dezentrale Energieversorgung umzusetzen. Ziel ist eine Umsetzung ohne Eigeninvest und Budgetbelastung! Eine Gemeinde kann natürlich auch Eigenmittel bereitstellen (wie im Projekt  Sattledt). Mein Team der ARGE Kommunale Energie & Wärme, arbeitet erfolgsabhängig. Daher gibt es für Gemeinden auch kein Planungskostenrisiko. Mit diesem Paket konnten wir neben vielen anderen Gemeinden, auch die Marktgemeinde Sattledt überzeugen und sie auf ihrem Weg in eine unabhängigere und autarkere Energiezukunft begleiten.“

www.kommunalvertrieb-pirker.at

Kontakt


StefanRacek

s.racek@kommunalnet.at

+43 (0) 1 890 21 30-21

– I.WEIPPL (Quelle: Kommunalvertrieb Pirker, Entgeltliche Einschaltung)

 

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