Ein gepflegtes Ortsbild kommt allen zugute: Attraktive Blühflächen und artenreiche Staudenbeete bereichern nicht nur das Erscheinungsbild, sondern bieten auch Insekten und anderen Tieren wertvollen Lebensraum. Hier gibt es viele Möglichkeiten, wie jede und jeder Einzelne die Gemeinde unterstützen und gleichzeitig die Natur fördern kann.
In den letzten Jahren ist bei vielen Bürgerinnen und Bürgern die Erwartung gewachsen, dass die Gemeinde ein umfassendes Serviceangebot bereitstellt. Doch angesichts knapper werdender Gemeindebudgets lohnt es sich das Zitat von John F. Kennedy abzuwandeln: „Frage nicht, was die Gemeinde für dich tun kann, sondern was du für die Gemeinde tun kannst!“
Ein gepflegtes Ortsbild kommt allen zugute: Attraktive Blühflächen und artenreiche Staudenbeete bereichern nicht nur das Erscheinungsbild, sondern bieten auch Insekten und anderen Tieren wertvollen Lebensraum.
So kann jeder die Gemeinde unterstützen
Hier gibt es viele Möglichkeiten, wie jede und jeder Einzelne die Gemeinde unterstützen und gleichzeitig die attraktiven Grünflächen fördern kann:
- Die Pflege der öffentlichen Grünflächen und des Friedhofes bedeuten viel Arbeit für den Bauhof – und dadurch auch entsprechende Kosten für die Gemeinde. Wenn sich Bürgerinnen und Bürger aber zumindest vor dem eigenen Haus, oder rund um das Grab von Angehörigen um das Unkrautmanagement kümmern, ist das in Summe eine deutliche Entlastung für die Gemeinde.
- Ehrenamtliche können die Gemeinde beim Erhalt von Baumscheiben, Rasenflächen oder Blumenrabatten unterstützen, indem sie die Patenschaft für eine definierte Fläche übernehmen. Dort sind sie für die Bepflanzung und Pflege verantwortlich. Meist ist der Aufwand eine kleine Fläche zu pflegen, für den Einzelnen sehr gering.
- In manchen Gemeinden können sich die Anrainer von der Gemeinde einen bestimmten Baum oder eine Bepflanzung vor dem Haus aussuchen und übernehmen dann die Pflege.
- Die Königsklasse bei der ehrenamtlichen Grünraumpflege sind schließlich Vereine welche die Grünraumpflege komplett übernehmen.
Sich unentgeltlich für diese Aufgaben zur Verfügung zu stellen, ist eine sinnstiftende Tätigkeit, eine selbstwirksame Arbeit für die Allgemeinheit und Umwelt. Gartenarbeit ist förderlich für die Gesundheit der Mitbürgerinnen und Mitbürger. Denn Grünräume bieten Erholung, Raum zur Bewegung, verbessern das Mikroklima und fördern auch die psychische Gesundheit.
Außerdem entstehen durch solche Projekte eine gute Nachbarschaft, Engagement und Identifikation mit dem eigenen Lebensumfeld und sie fördern den sozialen Zusammenhalt sowie das Verantwortungsgefühl für das direkte Umfeld.
Am Freitag, dem 28. November stellen wir im Rahmen eines einstündigen Webinars derartige Referenzprojekte und Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung vor. Nähere Infos und Anmeldung unter https://www.naturimgarten.at/veranstaltung/monatliche-gemeinde-webinare-2025.html
