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Infrastruktur

Tirol

10.01.2022

Tirol: Knapp 5 Mio. Euro für Dorferneuerung in 2021

Von der Gebäudesanierung bis hin zur Gestaltung des öffentlichen Raumes – die Tiroler Dorferneuerung unterstützt die Gemeinden in Tirol bereits seit über 35 Jahren in ihrer Entwicklung, setzt laufend nachhaltige Konzepte um und zieht die Bevölkerung in die Gestaltung ihrer Gemeinden aktiv mit ein.

„Es braucht Mut, Kreativität und eine enge Zusammenarbeit, um diesen konstruktiven und erfolgreichen Weg weiterzugehen.” – Landesrat Johannes Tratter

Der zuständige Landesrat Johannes Tratter sieht darin einen klaren Mehrfachnutzen: „Es werden allen voran Dorfzentren neu belebt, leerstehende Bausubstanzen wieder sinnvoll für Wohn- und Wirtschaftszwecke zur Verfügung gestellt und Baulandreserven und Erschließungskosten gespart. Damit fördern wir ganz gezielt die Lebensqualität in unseren Tiroler Gemeinden.“

Auch 2021 war wieder ein erfolgreiches Jahr – insgesamt wurden 134 Projekte mit einer Gesamtfördersumme von rund 4,8 Millionen Euro beschlossen. Darin enthalten ist auch ein Covid-19-Bonus in der Höhe von rund 3 Millionen Euro.

„Es braucht Mut, Kreativität und eine enge Zusammenarbeit, um diesen konstruktiven und erfolgreichen Weg weiterzugehen. Das Tiroler Modell sieht bei der Umsetzung der Vorhaben sowohl die fachliche Unterstützung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle für Dorferneuerung als auch finanzielle Unterstützung des Landes vor. An dieser Stelle gilt mein Dank allen Beteiligten, die hier mit sehr großem Engagement bei der Sache sind und damit über die Jahre hinweg ein Erfolgskonzept geschaffen haben“, betont der Landesrat.

Projekte in ganz Tirol

Mit den zusätzlichen Förderungen in Verbindung mit fachlicher Begleitung im Rahmen der Dorferneuerung und Ortskernrevitalisierung wird in vielen Ortschaften das traditionell gewachsene Ortsbild erhalten sowie wertvolles baukulturelles und kulturelles Erbe gewahrt und einer zeitgemäßen Nutzung zugeführt. Projekte, wie beispielsweise das Dorfzentrum in Pettneu am Arlberg, die Kirchgasse in Hippach, die Revitalisierung „Altes Gericht“ in Mieders, das Haus der Natur in St. Leonhard im Pitztal, die Schulerweiterung in Steinach am Brenner oder der Gestaltung des Dorfplatzes in Innervillgraten, sind in ganz Tirol zu finden.

„Jedes erfolgreich gestaltete Projekt, vom neubelebten Leerstand bis zur Begegnungszone, bringt Leben ins Dorf, trägt zum Wohlbefinden der Bevölkerung bei und fördert regionale Betriebe,“ so Nikolaus Juen, Leiter der Geschäftsstelle Dorferneuerung des Landes. Mit der Lokalen Agenda 21 werden zusätzlich Handlungsprogramme nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit entwickelt, um die Lebensgrundlagen auch für kommende Generationen zu sichern.

-REDAKTION

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